Ein barrierefreies Bad ist so gebaut, dass es ohne fremde Hilfe nutzbar bleibt – auch mit Rollator, Rollstuhl oder eingeschränkter Beweglichkeit. Die Grundausstattung: eine bodengleiche Dusche, rutschfester Boden, stabile Haltegriffe und ausreichend Bewegungsfläche. Die Maßstäbe für Barrierefreiheit setzt die Norm DIN 18040-2; die Kosten übernimmt bei anerkanntem Pflegegrad häufig die Pflegekasse mit bis zu 4.180 Euro (§ 40 SGB XI). Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Maßnahmen ein Badezimmer sicherer machen, welche Maße gelten – und was der Umbau kostet.

Barrierefreiheit bedeutet: Das Bad lässt sich in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe nutzen. Für ältere Menschen, für Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder nach einem Unfall wird das gewohnte Badezimmer sonst schnell zur größten Gefahrenzone im Haushalt: Ein hoher Wannenrand, glatte Fliesen ohne Halt und enge Flächen sind reale Sturzrisiken.
Ein gut geplanter Umbau beseitigt diese Risiken – und ist deshalb keine Komfortfrage, sondern eine Sicherheitsgrundlage. Das Ergebnis ist mehr als Schutz vor Stürzen: mehr Sicherheit, mehr Bewegungsfreiheit und zurückgewonnene Selbstständigkeit im Alltag, für Betroffene ebenso wie für pflegende Angehörige. Und wer vorausschauend plant, baut ein Bad, das Menschen jeden Alters ein Plus an Komfort bietet.
Die größte Wirkung erzielen wenige, gezielte Umbauten – allen voran der Austausch der Badewanne gegen eine begehbare Dusche. Der Abbau von Barrieren gelingt mit diesen Maßnahmen:
Schwellenloser, begehbarer Zugang – der wirksamste Einzelumbau. Wie der Umbau von der Badewanne zur Dusche in einem Tag funktioniert, zeigen wir Ihnen im Detail.
Beläge der Rutschklasse R10 oder R11 geben auch bei Nässe sicheren Halt.
Fest in der Wand verankert und auf mindestens 100 Kilogramm ausgelegt – an Dusche, WC und Waschtisch.
Leicht bedienbare Einhebelmischer mit Verbrühschutz, im Sitzen und im Stehen nutzbar.
Waschbecken, das auch im Sitzen oder mit dem Rollstuhl nutzbar ist.
Erhöhte Sitzposition und Stützgriffe ermöglichen das selbstständige Aufstehen.
Damit Rollator oder Rollstuhl nicht an der Badezimmertür scheitern.
Unterschätzt, aber wirksam gegen Fehltritte – besonders bei nachlassendem Sehvermögen.
Die Norm unterscheidet zwischen „barrierefrei nutzbar" und „barrierefrei und uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar" (Kennzeichnung R). Die zentralen Anforderungen:
Die ehrliche Einordnung für den Bestand: Ob sich alle Normmaße umsetzen lassen, entscheidet der Grundriss – viele Bestandsbäder sind dafür schlicht zu klein. Das ist kein Ausschlusskriterium: Auch ein barrierearmes Bad, das die wichtigsten Hürden beseitigt, wird von der Pflegekasse voll gefördert und erhöht die Sicherheit enorm. Was in Ihrem Badezimmer machbar ist, klären wir beim kostenlosen Aufmaß.
Kein Element bestimmt die Sicherheit im Bad so stark wie die Dusche. Eine barrierefreie Dusche kombiniert vier Dinge: einen schwellenlosen oder sehr flachen Einstieg, eine rutschhemmende Duschfläche, stabile Griffe und – bei Bedarf – einen Duschsitz. Eine Echtglas-Abtrennung hält das Wasser im Duschbereich, ohne den Zugang zu verengen.
In der Praxis entsteht die begehbare Dusche meist dort, wo vorher die Badewanne stand: Der Wannenplatz bietet ausreichend Bewegungsfläche, und die Anschlüsse liegen bereits richtig. Genau darauf hat sich OSSU spezialisiert – der komplette Tausch dauert bei uns einen Arbeitstag, ohne Fliesenabriss. Ergebnisse sehen Sie in unseren Referenzen.
Für die tägliche Körperpflege ist die begehbare Dusche fast immer die sicherere und praktischere Wahl – der Einstieg über den Wannenrand entfällt komplett. Ist bereits eine Badewanne vorhanden und soll sie bleiben, gibt es eine Zwischenlösung: die barrierefreie Badewanne mit eingebauter Tür. Sie senkt die Einstiegshöhe deutlich, ersetzt aber keinen schwellenlosen Duschzugang. Welche Lösung zu Ihrer Situation passt, besprechen wir ehrlich beim Termin vor Ort.

Die Kosten hängen vom Umfang ab: Der gezielte Teilumbau – Wanne raus, begehbare Dusche rein, inklusive Griffen und rutschhemmender Fläche – kostet bei OSSU 4.180 Euro als Festpreis. Eine Komplettsanierung zum behindertengerechten Bad mit neuen Böden, unterfahrbarem Waschtisch und verbreiterten Türen liegt je nach Größe bei 8.000 bis 20.000 Euro und dauert ein bis zwei Wochen.
Für die meisten Pflegesituationen genügt der Teilumbau – und der ist dank Förderung oft komplett kostenfrei.
Die wichtigste Förderquelle ist die Pflegekasse: Bei anerkanntem Pflegegrad (1–5) erhalten Sie bis zu 4.180 Euro Zuschuss pro Person für den Umbau – alle Details dazu auf unserer Startseite und die Schritt-für-Schritt-Anleitung unter Antrag Pflegekasse. Ohne Pflegeeinstufung kommt die KfW mit dem Programm „Altersgerecht Umbauen" (455-B) in Frage. Abnehmbare Hilfsmittel wie Duschhocker verordnet der Arzt – sie laufen über die Krankenkasse.
Ob Sie die Voraussetzungen für den Zuschuss erfüllen, prüfen wir gerne kostenlos im Rahmen des Aufmaß-Termins.
§ 40 SGB XI ist klar in seiner Abgrenzung. Gefördert werden ausschließlich fest installierte bauliche Maßnahmen, die die häusliche Pflege erleichtern oder die Selbstständigkeit der pflegebedürftigen Person fördern.
| ✓ Gefördert (§ 40 SGB XI) | |
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| Bodengleiche Dusche (Einbau) |
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Wannenumbau zur Dusche |
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Rutschfester Bodenbelag |
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Fest montierte Haltegriffe |
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Türverbreiterungen |
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Schwellenabsenkungen |
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Duschhocker / Duschstuhl |
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Badewannenlift (abnehmbar) |
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Reine Komfortumbauten |
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Maßnahmen ohne Pflegebezug |
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Umbau in Pflegeheimen |
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Rückwirkend bereits begonnene Maßnahmen |
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Die Begriffe werden oft synonym verwendet, meinen aber Unterschiedliches. Barrierefrei ist rechtlich definiert (DIN 18040-2): nutzbar ohne fremde Hilfe. Ein behindertengerechtes Bad – auch rollstuhlgerecht genannt – geht darüber hinaus und erfüllt die R-Anforderungen der Norm: größere Flächen, unterfahrbare Sanitärobjekte. Soll das Bad rollstuhlgerecht ausgebaut werden, braucht es vor allem Platz. Seniorengerecht oder altersgerecht ist kein Normbegriff: Gemeint ist ein Bad, das typische Einschränkungen im Alter berücksichtigt, meist als barrierearmer Umbau. Für die Förderung ist die Begrifflichkeit übrigens unerheblich – entscheidend ist, dass die Maßnahme die Pflege erleichtert oder die Selbstständigkeit erhält.
Wir sind der Fachbetrieb für Duschumbauten in NRW – von Wipperfürth aus im Umkreis von 150 Kilometern unterwegs, von Köln über Düsseldorf und das Ruhrgebiet bis Münster. Gründer Oskaras Sukys hat über drei Jahre täglich Bäder für Menschen mit Handicap und Pflegebedarf umgebaut. Sie bekommen bei uns: kostenloses Aufmaß, Festpreis-Angebot in 48 Stunden, Montage in einem Arbeitstag und auf Wunsch den kompletten Antrag aus einer Hand.
Kurze Antworten auf die häufigsten Fragen – für alles Weitere erreichen Sie uns unter
info@ossu-dienstleistungen.deEine bodengleiche Dusche, rutschfester Boden (R10/R11), fest verankerte Halte- und Stützgriffe, gut erreichbare Armaturen, möglichst viel Bewegungsfläche und eine mindestens 80 cm breite Tür. Je nach Bedarf ergänzen ein Duschsitz, ein unterfahrbares Waschbecken und ein erhöhtes WC die Ausstattung – für Sicherheit und Komfort zugleich.
Ja – bei anerkanntem Pflegegrad wird der Umbau mit bis zu 4.180 Euro pro Person bezuschusst (§ 40 SGB XI). Der Antrag muss vor Baubeginn genehmigt sein. Die komplette Anleitung finden Sie unter Antrag Pflegekasse.

Sie möchten Ihr Bad barrierefrei gestalten und wissen, was nach Abzug der Förderung übrig bleibt? Vereinbaren Sie Ihren kostenlosen Aufmaß-Termin: Wir kommen zu Ihnen, prüfen die Möglichkeiten und Sie erhalten innerhalb von 48 Stunden ein verbindliches Festpreis-Angebot. Telefon 0163 – 344 38 79 oder Kontaktformular.